20200316 Baufortschritt Mühle Rickenbach-Wil

Rohbau Maschinenhaus steht – jetzt gehts in die Höhe!

Dank dem relativ milden und niederschlagsarmen Winter konnte der Rohbau des Maschinenhauses bereits fertiggestellt werden. Ab jetzt reduziert sich der Hochbau auf den Perimeter des Siloturms, der aus zwei Wohnungen pro Stockwerk besteht. Das heisst, von nun an geht es vor allem in die Höhe!

Die Drohnenaufnahme zeigt den aktuellen Stand der Baustelle. Gut zu sehen sind das Erdgeschoss, in dem grosszügige Gewerberäume geplant sind, sowie die darüberliegenden fünf Stockwerke des Maschinenhauses inklusive Dachabschluss. Der Zeitplan sieht vor, eine ganze Silo-Etage in rund 13 Tagen fertigzustellen. Effektiv waren im 6. OG lediglich 12 Tage notwendig. Der Bau schreitet also zügig voran.
Durch die Wiederholung der verschiedenen Arbeitsgänge in jedem nachfolgenden Stockwerk dürfte sich der Arbeitsaufwand für die weiteren Stockwerke bei ca. 10 Tagen einpendeln.

Gleichzeitig werden nun die ersten Fenster und Türen eingebaut. Angefertigt werden diese ausschliesslich in der Schweiz durch die Unternehmer Blumer Techno Fenster ( https://www.blumer.ch/) sowie Vettiger Metallbau AG ( https://www.vettiger-ag.ch/). Insgesamt werden in der Mühle Rickenbach 351 Fenster- und Fensterfronten verbaut.
Zudem werden 382 Türen verbaut. Damit es nicht zu Fehlern in der Produktion kommt, müssen diese gut geplant werden. Als Basis dafür hat der Unternehmer eine Excel-Liste aufbereitet, in der für jede einzelne Türe die Spezifikationen festgelegt werden (wie z.B. Brandschutz, weitere Ausrüstungen etc.). Diese Excel-Liste ist 185 Zeilen lang und 45 Spalten breit.
Exakt im Voraus geplant werden müssen auch die Bodenbeläge. Nach detaillierter Planung durch die Bauleitung in Zusammenarbeit mit dem Unternehmer wissen wir, dass in der Mühle Rickenbach insgesamt 3'672 m2 hochwertiger Eichen-Parkett verbaut werden.

Aktuelle Impressionen von der Baustelle:

Selbstverständlich nehmen wir die Vorgaben des Bundes zur Eindämmung der aktuellen Pandemie sehr ernst. Mit Desinfektionsmittel, zusätzlichen Möglichkeiten zum Händewaschen mit Warmwasser und durch das Einhalten der geforderten Abstände werden die entsprechenden Risiken bestmöglich reduziert. Ein herzliches Dankeschön an alle am Bau Beteiligten für ihre Disziplin!